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Inhalt

Vorgehensweise

Die Innovationsstrategie des Freistaates Sachsen entstand im Rahmen eines umfangreichen Strategiebildungsprozesses.

Chronologie:

1. Intensive Analysen
Die Strategie fußt auf einer breiten Analysebasis. Umfangreiche qualitative und quantitative Daten wurden ausgewertet, um die Stärken und Schwächen des sächsischen Innovationssystems sowie vorhandene Potenziale und Probleme, Bedarfe, Hemmnisse identifizieren zu können. Für die Entwicklung von Handlungsempfehlungen wurden auch best practice-Beispiele aus anderen Regionen/Ländern aufgegriffen (z. B. Skandinavien, Schweiz, USA, Kanada, Japan).

2. Fachforen
Zur Vertiefung wichtiger Themen dienten bilaterale Fachgespräche, Arbeitskreise und Fachforen, die sehr frühzeitig in die Wege geleitet worden sind, z. B. Forum zur Innovationsfinanzierung (27. Oktober 2010).

3. Interministerielle Abstimmung
Im Jahr 2010 begann eine intensive Abstimmung einzelner Themen der Innovationsstrategie mit den zuständigen Referaten innerhalb des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie mit den betroffenen Ressorts (interministerielle Arbeitsgruppe, kleine ad-hoc-Runden, Versand der Entwürfe, schriftliche Zuarbeiten/Stellungnahmen).

4. Beteiligung der Wirtschafts-, Sozial- und Wissenschaftspartner
Mit dem Versand eines ressortübergreifend abgestimmten Entwurfs vom 21. November 2011 begann der Austausch mit den Wirtschafts-, und Sozial- und Wissenschaftspartnern (Stakeholder). Große Beteiligungsrunden fanden am 10. Januar, 9. Februar und 12. September 2012 statt. Daneben gab es eine Reihe kleinerer Runden.
Die Zusammenarbeit begrenzte sich nicht auf die diese Runden. Parallel zu jeder Beteiligungsrunde gingen schriftliche Stellungsnahmen an das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Nach der ersten Beteiligungsrunde wurden die rund 170 erarbeiteten Handlungsempfehlungen anhand eines Bewertungsbogens priorisiert.

5. Zusammenarbeit mit sächsischen Unternehmen
Eine bedeutende Rolle für den Strategieentwicklungsprozess spielte eine Veranstaltungsreihe zur Einbindung der sächsischen Unternehmen (12. Januar 2012 und am 13. September 2012 als Dialog »Wirtschaft – Wissenschaft«).

6. Zusammenarbeit mit dem Landtag
Der Sächsische Landtag wurde kontinuierlich über Stand und Inhalte der Innovationsstrategie informiert. Das gilt besonders für die Enquete-Kommission »Strategien für eine zukunftsorientierte Technologie- und Innovationspolitik im Freistaat Sachsen«.

7. Abstimmung mit der S3-Plattform der Europäischen Kommission
Ab 2011 erfolgte ein intensiver Austausch mit der Europäischen Kommission, insbesondere mit der S3-Smart-Specialisation-Plattform. Der Strategieentwurf wurde sowohl von einem externen Experten als auch von den Fachleuten der S3-Plattform begutachtet.

8. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Im Laufe der Erstellung der sächsischen Innovationsstrategie fanden Gespräche mit deutschen, polnischen und tschechischen Nachbarregionen statt. In diesen Gesprächen wurde u. a. über mögliche Anknüpfungspunkte für eine künftige Zusammenarbeit diskutiert.

9. Beschlüsse des Sächsischen Kabinetts

  • Freigabe zum Anhörung durch das Sächsische Kabinett am 10. Juli 2012
  • Beschluss der Strategie inkl. Maßnahmenplan am 12. Juli 2013

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Kooperativer Erarbeitungsprozess

Die Komplexität der Innovationsprozesse lässt kein isoliertes Denken und Handeln mehr zu. Die Erstellung der Innovationstrategie fand deshalb in einer engen Zusammenarbeit mit den zentralen Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik sowie den betroffenen Verwaltungsressorts statt. Das kooperative und partizipative Vorgehen diente:

- einer besseren Problemerfassung als auch der Weiterentwicklung und Konkretisierung von Handlungsvorschlägen für die kommenden Jahre,

- der Erhöhung der Passfähigkeit von Förderprogrammen hinsichtlich der Anforderungen sächsischer Unternehmen und der Wissenschaft sowie

- der Erhöhung der Akzeptanz der Ergebnisse.

gefördert durch

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    Quelle: SMWA

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